Die Bannmasken zur Abwehr böser Geister und üblen Gesindels |
Bannmasken sind wieder modernBannkorbmasken sind, wie die Figurenbeuten auch, eine Sonderform in der Imkerei. Während Figurenbeuten eher dem Bienenhaus beigestellt wurden, um Honigdiebe im halbdunklen das Fürchten beizubringen, waren Bannkörbe inmitten anderer Körbe eingereiht. Innerhalb der Lagd, (Stand der Korbimkerei), empfing den Honigdieb ein Schreckgesicht. Diese zumeist in den Bienenkorb eingeflochtene Maske zeigte ein Gesicht, das herannahendes Unglück bannen sollte. Der Zungenschreck ist die Urform des bösen Blicks. Ursprünglich bei den Naturvölkern angewandt, um Feinden zu begegnen finden wir das selbe Schema immer wieder in den geschnitzten Bannkorbmasken verewigt. Weit aufgerissene Augen und eine bis zum Anschlag gebläckte Zunge sind die immer wiederkehrenden Züge der Gesichter. Heute wird diese Tradition weiterhin gepflegt, aber nicht nur der Tradition willen, sondern weil immer noch die unterschiedlichsten Gefahren das Leben unserer Bienen und der Imker bedroht. Heute müssen wir uns nicht mehr gegen Honigdiebe wappnen. Importhonig füllt die Regale der Supermärkkte, und Bär Bruno ist tot. Heute sind es die Politiker, deren Fehlentscheidungen das Leben der Bienen und ihrer Imker gefährden. Auch die Nachbarn rücken uns immer näher, sowohl räumlich als auch allergisch gegen dieses "gemeingefährliche" Insekt. So sind es deren Gesichter, die heute auf den Kästen der Bienen (Beuten) und auf Körben verewigt werden. Die Gefahr, welche von diesen Zeitgenossen ausgeht wünscht sich so mancher Imker zu bannen, und stellt mit diesem Kunstgriff an mich seinen Auftrag. |
Wen oder was haben Sie zu bannen?Bannkorbmasken, ca. 30x30cm, Lindenholz gefaßt, mit Flugloch im Mund kosten aus meiner Werkstatt im Moment zwischen 100 und 120,- Euro. Oder wollen Sie eher ihrem Partner und passioniertem Imker eine Freude machen, und ihm etwas aus der Imkertradition ins Heute transportieren? |
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